
Nachdem in den beiden vergangenen Semestern die Porträtfotografie im Mittelpunkt der Arbeit gestanden hat, überraschte Kursleiterin Anna M. Tränkner mit einem Thema, bei dem weniger Inhalte als Formen im Zentrum stehen werden, also statt reiner Abbildung von Gegenständen eher Abstraktion : „Strukturen, Linien, Muster und Flächen“ heißt die neue Aufgabe für die KursteilnehmerInnen. Im Einzelnen sollen dabei folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- Muster sind sich wiederholende Strukturen (Linien)
- Strukturen sind in erster Linie abstrakt
- Linien können Muster und Strukturen aufbrechen
- Flächen bilden Linien
- Flächen bilden klare Segmente, die das Bilde mehr beherrschen als Inhalte
Bei dieser Aufgabenstellung kann auch mit Spiegelungen gearbeitet werden, gezielte Unschärfe kann helfen (lieber Tele als Weitwinkel), auch Makroaufnahmen passen zur Themenstellung und hohe ISO-Zahlen sind möglich, vor allem bei S/W-Fotografien. Die Herausforderung besteht vor allem darin Linien, Strukturen Muster und Flächen zu erkennen und sie so fotografisch festzuhalten, dass eine Spannung beim Betrachter erzeugt wird. In beiden Kursen traf die Themenstellung auf breite Zustimmung, wohl auch deshalb, weil eine große Vielfalt an fotografischer Umsetzung möglich erscheint. Man darf schon jetzt gespannt sein!
