„Weltbilder“ heißt das Thema des Fotoclubs im Sommersemester 2024 und hat bereits Mitte Februar begonnen. In diesem Semester steht das technische Thema „Reportagefotografie“ im Vordergrund! Auf der ersten Sitzung erläuterte Kursleiterin Anna M. Tränkner dies ausführlich und grenzte die Reportage, die Ausschnitte eines Ereignisses einfängt, von der Dokumentation ab. Eine Reportage hat Platz für Unvorhergesehenes, sie lebt auch vom Perspektivwechsel.
In der Reportagefotografie geht es darum, den Betrachter am Geschehen teilhaben zu lassen, ihn an einen Ort mitzunehmen, ihm die Situation emotional zu vermitteln und das Gefühl zu geben, er sei dabei gewesen.
Ein Bild reicht für eine gute Fotoreportage kaum aus. Es mag dann ein bekanntes Titelbild geben, aber die Geschichte wird über mehrere Fotos transportiert. Es geht darum, Geschichten zu erzählen, die wirklich passiert sind. Die Fotoreportage stellt zwar eine eigene Kategorie dar, kann aber andere Genres wie die Portraitfotografie, die Sportfotografie, die Konzertfotografie, die Hochzeitsfotografie und andere in sich vereinen. Entscheidend ist dann, ob die Bilder dokumentarischen Charakter haben oder nicht. Technische Aspekte sind Schärfe und Schärfenuntiefe, auch Farben spielen eine große Rolle.
Unser Experimentiertag wird in diesem Kontext dem Thema Glaubensfreiheit gewidmet sein und in Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum stattfinden, das aktuell eine Ausstellung zum Thema „Glauben und glauben lassen“ anbietet. Wir werden dieses Thema vertiefen und mit Gemeinschaften aus verschiedenen Religionen aus Hamburg Kontakt aufnehmen und sie im Gespräch kennenlernen.